Es
ist doch verlockend, Einladungen Folge zu leisten und sich am kalten Büfett
oder an einem herzhaften Menü zu laben.
Wer
kann da widerstehen ? Wenn wir nur den Mut hätten, uns bei der Einnahme von
Speise und Trank ein wenig zurückzuhalten !
Von
Tieren wissen wir, dass sie nicht mehr zu nehmen, als ihnen bekömmlich ist. Wir
dagegen schrecken nicht davor zurück, uns buchstäblich mit Messer und Gabel
umzubringen.
Unsere
Gesellschaft lebt im Wohlstand, und kaum einer scheint begriffen zu haben, dass
jeder zweite Erwachsene Übergewicht hat.
Erfahrene
Mediziner sind der Ansicht, dass Übergewicht die Lebenserwartung reduziert, und
Ernährungswissenschaftler weisen darauf hin, dass Bewegungsmangel und Genussmittelmissbrauch
(Rauchen und Alkohol) zu lebensbedrohenden Krankheiten und Frühinvalidität
führen können. Für uns, die wir regelmäßig Sport treiben, sollte klar sein, dass
wir durch eine gezielte Ernährung unserem Leistungsstandard erheblich
beeinflussen können.
Ohne
auf Einzelheiten der Nahrungszufuhr einzugehen und ohne die Mengen von
Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß aufzuführen, die der Körper braucht, sei
überschlägig dargestellt, wie man die Ernährung, in Kalorien über den Tag
verteilt, zu sich nehmen sollte:
1.Frühstück 20 Prozent
2. Frühstück 15 Prozent
3. Mittag 25 Prozent
4. Nachmittag 15 Prozent
5. Abend 25 Prozent
Der aktive Sportler merkte sich: Wer sich zum Training oder Wettkampf begibt, sollte 2-3 Stunden vorher die letzte Mahlzeit zu sich nehmen. Man sollte häufiger sein Gewicht kontrollieren und auf Mäßigkeit im Genuss umschalten, wenn der Zeiger der Waage nach oben ausschlägt. An unserem Gewicht und an unserem Wohlbefinden können wir einigermaßen zuversichtlich ablesen, ob wir richtig und gesund leben.