Erfahre mehr über uns, über unsere Geschichte und unsere Motivation
Das können Sie bei uns im TV. Eschweiler über Feld jederzeit testen – und zwar in der Sportart, die Ihnen am meisten liegt oder die Sie immer schon erlernen wollten.
Als moderner Verein mit über 650 Mitgliedern bleiben wir hautnah an der Entwicklung des Sports, so dass auch unsere jungen Mitglieder die Sportart ausüben können, die gerade „trendy“ ist.
Doch selbstverständlich ist unser TV nicht nur für die Jugend da – wir bieten unter fachlicher Anleitung Sportarten wie Gymnastik, „Sport für Jedermann“, Volleyball, Schwimmen (Aqua Jogging) und Tischtennis sowie (Step) Aerobic, Ballsport und 50plus an.
Aber keine Sorge:
„Studiopreise“ gibt es bei uns nicht – wir sind ein Verein für die ganze Familie, und das merken Sie auch an unseren ausgesprochen familienfreundlichen Beiträgen.
– Spaß und Spiel mit Gleichgesinnten
– Fitness und Gesundheit
– Leistungs- oder Ausgleichsport
das alles finden Sie bei uns im TV.
Und wenn es Ihre Disziplin bei uns noch nicht gibt – wir werden uns um Rahmen des möglichen darum kümmern! Sprechen Sie uns an!
Im 7. April 1972 fanden sich in der Gaststätte Watteler in Eschweiler ü. Feld etwa 30
Dorfbewohnerinnen und Bewohner zusammen.
Ingo Kaiser hatte aufgerufen, alle die
an einer Turnsporteinrichtung
in unserem Ort interessiert waren,
zusammenzukommen. Es liegt keine Niederschrift dieser ersten Zusammenkunft vor.
Wir wissen aber, dass es die Gründungsversammlung des heutigen Turnvereins war…
Der Turnsport war in unserem Ort schon lange Zeit Bestandteil von Vereinsaktivitäten. So bestand bereits um 1911 ein Turnverein im Ort, über dessen Aktivitäten Aufzeichnungen und Bilddokumente vorliegen, die bis 1925 zurückreichen. Die letzten Berichte enden mit den Wirren des zweiten Weltkrieges.
Im 7. April 1972 fanden sich in der Gaststätte Watteler in Eschweiler ü. Feld etwa 30Dorfbewohnerinnen und Bewohner zusammen. Ingo Kaiser hatte aufgerufen, alle die an einer Turnsporteinrichtung in unserem Ort interessiert waren, zusammenzukommen. Es liegt keine Niederschrift dieser ersten Zusammenkunft vor. Wir wissen aber, dass es die Gründungsversammlung des heutigen Turnvereins war.
Die erste Versammlung 1972 also gab den Start für eine neue dörfliche Einrichtung. Es wurde ein nach dem Vereinsrecht wirksamer Verein gegründet. Ingo Kaiser war der erste 1.Vorsitzende. Der weitere Vorstand setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen.
Es dauerte nicht lange, da wurden die ersten Turnstunden angeboten. Ein in der neuen Grundschule zur Verfügung gestellter Klassenraum war das erste Dach über dem Kopf des jungen Vereins. So lud am 16.10.72 Ingo Kaiser alle sportbegeisterten Damen und Herren zum „Jedermannturnen“ Donnerstags um 20.00 Uhr ein. In der Hauptsache sollten gymnastische Übungen eingeprobt werden, aber auch „das Gesellschaftliche und die Fröhlichkeit wird gefördert“, so lautete die Einladung. Das war also ein neues Angebot für alle Eschweiler. Neben der körperlichen Ertüchtigung wollte der Verein Geselligkeit pflegen und bildete damit gleich einen wichtigen, bis zum heutigen Tag, wirksamen sozialen Eckpfeiler unseres Dorfgeschehens. Für die Kinder wurde und wird bis heute jedes Jahr eine Nikolausfeier abgehalten. Man bot Wandertage an, an denen nicht selten über 100 Mitbewohner unseres Ortes teilnahmen.
Bald zählte man über hundert Mitglieder. Kinderturnen, Leichtathletik und Erwachsenenturnen riefen schnell weitere Interessenten, so dass der als Turnraum dienende Klassenraum schnell die Grenzen weiteren Wachstums und Angebots aufzeigte.
Man stellte an die Gemeindeverwaltung Nörvenich den Antrag für einen neuen Turnraum. Aus dem Kompromiss der damaligen finanziellen Situation der Gemeinde und des noch jungen TV Eschweiler, bot man an, die leer stehenden Klassenräume der alten Grundschule aus- und umzubauen. Es entstand ein für damalige Verhältnisse ausreichendes Platzangebot, dass wir auch stolz „Turnhalle“ nannten.
Eine beachtliche Delegation, angeführt durch die „Altersturner“ Matthias Geuenich, Peter Geuenich und Franz Braun, besuchten im Sommer 73 das Deutsche Turnfest in Stuttgart. Der Verein erhält eine, in ihren Grundzügen heute noch gültige Satzung.
Es gab einen Wechsel in der Vereinsführung. Hermann-Josef Pingen wurde neuer 1. Vorsitzender und Volker Henneberger Schriftführer. Es spielte zum ersten Mal eine Tischtennis-Herrenmannschaft in der Kreisliga mit. Diese Abteilung trug nach einem halben Jahr Training unter Erich Botz, zum ersten Mal in größerem Rahmen die Vereinsaktivitäten nach außen. Tischtennis erfreute sich regen Zuspruchs. Es gab Kinder-, Frauen- und Herrenmannschaften, die von da an jedes Jahr einen von Jakob Mevis gestifteten Dorfpokal ausspielten.
Der TV wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Düren eingetragen.
3 Mannschaften der Tischtennisabteilung spielten bereits in den entsprechenden Kreisklassen. Leichtathletikveranstaltungen, Jugend- und Kinderturnfeste wurden besucht. So nahmen z. B. im Mai 29 Kinder unseres Ortes n einem Sportfest des TV Kreuzau teil.
Die Wanderangebote des TV erfreuten sich bei der Dorfbevölkerung immer größerer Beliebtheit. Es wird eine herzerfrischende Geselligkeit gepflegt. „Anekdötchen“ werden heute hierzu noch erzählt. In der Jahreshauptversammlung im März, wurde Josef Blatzheim zum stellv. Vorsitzenden gewählt. Klaus Weingartz übernimmt die Aufgaben des Geschäfts- und Schriftführers.
5 Jahre Turnverein Eschweiler ü. Feld. Aus dem „Senkrechtstarter“ ist eine Institution in der Gemeinde Nörvenich geworden. Aus diesem Anlass fand im Juni ein Kinderturnfest statt. In einer kleinen Feierstunde, in Verbindung mit der Nikolausfeier, lässt man die 5 Jahre nochmals Revue passieren. Zum ersten Mal wurde eine Nachtwanderung rund um Eschweiler durchgeführt.
Heinz Dinges wird neuer Geschäfts- und Schriftführer des Vereins. Mit großem Einsatz begleitet er diese Funktion. Franz-Bert Nesselrath übernahm die sehr erfolgreiche Tischtennisabteilung. Zwei Vereinsmitglieder erwarben das Turnmehrkampfabzeichen in Gold, zwei in Silber und einer in Bronze.
Die Tischtennisabteilung feierte ihre bis dahin größten Erfolge. Die Jugendmannschaft wurde Kreisjugendmeister. Die Leichtathleten formierten sich unter Engelbert Weingartz zu einer Abteilung innerhalb des TV. Wiederum wurden im Laufe des Jahres mehrere Wanderungen angeboten, die eine starke Resonanz fanden. Mit den Kindern fuhr man ins Hänneschen Theater nach Köln. Seit einigen Jahren betrieb der Verein im Übrigen für unseren Ort aktiven Umweltschutz. Er sammelte turnusmäßig sämtliches Altpapier aller Haushalte ein. Ebenso gestaltete der TV schon mehrere Jahre den Rosenmontagszug mit.
Es gab einen Wechsel in der Vereinsführung. Hermann-Josef Pingen gab nach 7 Jahren sehr erfolgreicher Arbeit seine Aufgaben in die Hände von Engelbert Weingartz. H.J. Pingen hat die Entwicklung des Vereins in diesem Zeitraum entscheidend mitgeprägt. Sein Schwerpunkt lag auf sportlicher Ebene. Unter seiner Führung konnten die bisher größten sportlichen Erfolge erzielt werden. Engelbert Weingartz wurde in der Hauptversammlung im März 1981 zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er konnte diese Aufgabe aus beruflichen Gründen nur bis zum Sommer 1981 übernehmen. Josef Blatzheim übernahm im September kommissarisch die Vereinsführung. Peter Scholz wurde stellv. Vorsitzender, Renate Nesselrath Schrift- und Geschäftsführerin.
An der Südseite der Turnhalle entsteht ein neuer Geräteraum.
Josef Blatzheim wurden als 1. Vorsitzender und Peter Scholz als Stellvertreter von der Jahreshauptversammlung bestätigt. Der neue Geräteraum wurde fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben. Lang notwendige Geräte konnten nun angeschafft werden, auf die man bisher aufgrund Platzmangel verzichten musste. Elke Junkersdorf (Rabentschuk), Margret Blatzheim (Klinkhammer), Dorothea und Peter Scholz, legten beim Kreissportbund Düren erfolgreich ihre Prüfung als Übungsleiter ab.
Volker Henneberger übernahm die Geschäfts- und Schriftführung des Vereins. Die jungen Leichtathleten besuchten mit großem Erfolg wieder Wettkämpfe. Im Sommer fand auf der Gymnastikwiese der Schule ein Spielfest für „Jung“ und „Alt“ statt.
Der Verein leidet immer stärker an den unzureichenden Räumlichkeiten in der „alten Turnhalle“. So fällt ein Jahr nach dem Aufstieg in die zweite Kreisklasse die Tischtennisabteilung auseinander. Die Lichtverhältnisse und fehlende Sanitäreinrichtungen entsprechen nicht mehr dem geforderten Standard. Die Arbeit konzentrierte sich auf den Kinder und Seniorenbereich. Unter Leitung und großen Engagement von Christine Albrecht entstand eine Seniorinnengruppe. Christa Merten führte eine Mutter- und Kindgruppe ein. Die Leichtathleten waren die „Medaillenabräumer“ im Kreis Düren. Auch hier hatte Christa Merten über Jahre hervorragende Aufbauarbeit geleistet. So holte Melanie Becker 1990 den ersten Kreismeistertitel für den Verein.
Gemeinsam mit der Grundschule wurde am 5.12.1985 ein Antrag an die Gemeindeverwaltung Nörvenich zur Erstellung einer neuen Turnhalle gestellt. Die Grundschule lebte nun auch schon 13 Jahre mit dem Kompromiss „Alte Turnhalle“. Der TV stagnierte in seiner Entwicklung. Trotzdem war es erstaunlich, dass über 240 Mitglieder sich zu ihm verbunden fühlten.
Endlich, ein lang ersehnter Wunsch begann sich zu erfüllen. Immer Sommer 1992 war Baubeginn der neuen Schulsporthalle auf der Gymnastikwiese unserer Grundschule. Im Sommer 1994 wurde die Halle feierlich eingeweiht. Nach den Sommerferien stand sie dem Turnverein zu Verfügung. Wir erlebten eines der entscheidendsten Jahre in der Vereinsgeschichte. Es kam in kurzer Zeit zu enormem Zulauf. In diesem Jahr kamen alleine 50 neue Mitglieder zu uns. Endlich konnte das sportliche Angebot derart erweitert werden, so dass auch die Interessen abgedeckt werden konnten, die bisher hinten anstanden.
Die Seniorinnengruppe, zwischenzeitlich von Annemie Butzküven übernommen, ist wieder zum Treffpunkt vieler Menschen geworden, die neben zielgerichteter
Bewegung, Geselligkeit und Frohsinn pflegen. Sie bringt somit Freude und Spaß in den wohlverdienten Lebensabend.
Mädchenturnen, Jungenturnen und Leichtathletik erlebten einen starken Aufschwung. So errang die Leichtathletik in den letzten Jahren viele Kreismeistertitel, entdeckte und förderte Talente, die heute in großen Vereinen ihre Leistungen ausbauen.
Es konnten gerade für Jugendliche Trendsportarten, wie Basketball oder Volleyball angeboten werden. Erwachsene treffen sich zur Gymnastik oder Aerobic. Neue Übungsleiter kamen hinzu. Beim Mutter- und Kindturnen sind häufig bis zu 50 Teilnehmer in der Halle.
Im Herbst 1994 und 1996 präsentierte sich der Turnverein zum ersten Mal mit Schauturnen der Eschweiler Bevölkerung. Vor vollem Haus konnte endlich gezeigt werden, was Kinder, Jugendliche und Erwachsene beim TV alles lernen und mit ihren Übungsleitern einstudiert hatten. So mancher Besucher wurde bei diesen Veranstaltungen ins Staunen versetzt.
Der Turnverein Eschweiler ü. Feld blickt heute auf 25 Jahre erfolgreiche Tätigkeit zurück. Arbeit die manche Früchte getragen hat. Sei es der sportliche Erfolg der Athleten, die vielleicht deren Entwicklung mitgeprägt hat oder sein Engagement am dörflichen Geschehen. Die aktive Unterstützung aller Dorfvereine, ob im Karneval oder beim Pfarrfest, mit dem TV konnte man immer rechnen und das gilt auch weiterhin für die Zukunft. Unsere Mitgliederzahl geht heute Richtung 400.
Am 14. Juni 1997 leitete ein ein Festkommers in der Gaststätte Haus Ruland die 25-Jahrfeier des TV Eschweiler ü. Feld ein
Grußworte des damaligen I. Vorsitzenden Josef Blatzheim an die Besucher in einem voll besetzen Saal Haus Ruland, erinnerten nochmals an die Gründung und die Entwicklung des Vereins. Gerd Funk, zu der Zeit Schulleiter der Grundschule in Eschweiler, hielt die Laudatio. Der Kirchenchor, und die örtliche Caritasgruppe sorgten für den festlichen Rahmen. Ortsvorsteher Jakob Mevis hatte die Schirmherrschaft übernommen und hielt die Festansprache.
Am darauffolgenden Sonntag fand eine große Spiel-und Sportschau auf dem Schulhof und in der Turnhalle statt. Das Jubiläum wurde ausgiebig gefeiert. Der TV hatte sich zu einer festen Instanz innerhalb des Ortes und weit darüber hinaus entwickelt.
1998 war in einem Pressebericht, mit der Überschrift – TV ist auf Rekordkurs – zu lesen,
das mit 376 Mitgliedern ein Höchststand in der Vereinsgeschichte erreicht wurde. Die Leichtathletikabteilung nahm sehr erfolgreich an zahlreichen Wettkämpfen teil.
1999 kam es zu einem Wechsel in der Vereinsspitze. Josef Blatzheim empfahl der Versammlung einen Nachfolger für seine Person zu wählen. Er erklärte, dass es nach über 25 Jahren Vorstandsarbeit die Leitung des Vereins in jüngere Hände legen wolle.
Zum neuen I. Vorsitzenden wurde Peter Scholz, und zu seinem Stellvertreter wurde Thomas Merten gewählt.
Der Ehrenrat des Vereins beantragte Josef Blatzheim als Ehrenvorsitzenden zu wählen. Dem Antrag wurde stattgegeben. Josef Blatzheim war somit der I. Ehrenvorsitzende des Vereins. Er blieb weiter beratend aktiv, und er stellte seine Hilfe und Unterstützung, wie alle Zeit zuvor, zur Verfügung.
Der TV verzeichnete mittlerweile 470 Mitglieder. Das Übungsangebot wurde weiter ausgeweitet, sodass die Übungsleiter/innen insgesamt über 700 Übungsstunden leisteten. Die Tischtennisabteilung spielte mit 3 Mannschaften in den einzelnen Kreisligen und richtete erstmals den Spielbetrieb einer Jugendmannschaft ein.
Das Millenium-Jahr 2000. Die I. Mannschaft der Tischtennisabteilung stieg in die I. Kreisklasse auf. Die Mitgliederzahl blieb stabil. Die Leichtathletikgruppe meldete insgesamt 175 Starts, und sie schaffte es 3 Kreismeister zu stellen.
Für das Mutter- und Kind-Turnen (heute Elternturnen), entstand erstmals eine Warteliste.
Auf dem Sportplatz wurde in Eigenregie, gemeinsam mit dem Sportverein Eschweiler ü. Feld, ein neues Gerätehaus errichtet.
Im November fand die 3. Spiel- und Sportschau in der Turnhalle statt.
Im Jahr 2001 weitete sich das Angebot des TV aus. Insgesamt wurden 800 Übungsstunden geleistet.
Die Leichtathletikabteilung war erfolgreich wie nie zuvor. Man erzielte 7 Kreismeistertitel, und es wurden 11 Sportabzeichen vergeben.
Der Musikverein Gut Klang feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der TV nahm mit einer großen Abordnung am Festzug teil.
Im Haus Ruland fand der III. Sportlerball, als öffentliche Veranstaltung statt.
Reiner Kaiser wird zum II. Vorsitzenden gewählt.
Auch 2002 war die TT-Abteilung in den diversen Kreisligen sehr erfolgreich. Die Leichtathletikabteilung wuchs auf 50 Aktive. 29 Athleten/innen nahmen an regionalen und überregionalen Wettkämpfen teil. Um die Leistungsentwicklung und die Erwartungen vieler Aktiven zu unterstützen, wurden Kooperationen mit Vereinen, die ein größeres Angebot, sowie umfangreichere Trainingsmöglichkeiten zu Verfügung stellen konnten, gesucht. Eine Zusammenarbeit mit dem TV Birkesdorf wurde gestartet.
Im November wurde wieder eine Spiel- und Sportschau in der Turnhalle durchgeführt.
Diese erfolgt im zweijährlichen Rhythmus. Alle Gruppen präsentierten sich einem begeisterten Publikum.
2003 zählte der Verein zum Stichtag der Jahreshauptversammlung, die im März 2004 abgehalten wurde, mit 488 Mitgliedern den bisherigen Höchststand.
Die Tischtennisabteilung in den Kreisligen, sowie die Leichtathletikgruppe in vielen Wettkämpfen, repräsentierten den Verein über den Kreis Düren hinaus. Vier Titel sind das Ergebnis intensiven Trainings bei den Kreismeisterschaften am 28.06.2003 in Jülich.
Im Juli lud man nach langer Pause noch mal zu einem Wandertag ein. Unter großer Beteiligung fand eine Fahrradtour, mit abschließendem gemeinsamen Grillen statt. An dieser Stelle sei auch noch mal erwähnt, dass in diesem Jahr am, 6. Dezember, wie in allen Jahren zuvor, der Nikolaus die Kleinsten des Vereins im Jugendheim besuchte. Bemerkenswert war, dass aus eigenen Reihen ein Kasperle-Theaterstück geschrieben und aufgeführt wurde.
Am 11.03.2005 wurde in der Jahreshauptversammlung 13 Erwachsenen das Sportabzeichen verliehen. Außerdem erwarben 60 Schüler/innen und Jugendliche das Schüler- bzw. Jugend-Sportabzeichen. 2004 stand also wieder im Zeichen der Leichtathletik.
In einer angeregten Diskussion, mit argumentativem Austausch, war eine notwendige Beitragsanpassung Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung 2006. Der Verein hatte seit seiner Gründung die Beiträge unverändert stabil halten können.
Man einigte sich schlussendlich dahingehend, dass Kinder bei einem monatlichen Beitrag von 3,00 € verbleiben. Dafür der Erwachsen- (ab 19 Jahren) und Familienbeitrag leicht angehoben wurden.
Zwei Jugendliche erwarben die Übungsleiterlizenz und übernahmen die Gruppe des Mädchenturnens. Die Ausbildung eigenen Nachwuchses zum/zur Übungsleiter/in stand im Fokus des Vereins und sicherte den Bestand und Ausbau des Übungsprogramms.
Der TV öffnet sich für moderne Medien, und er präsentiert sich zum ersten Mal mit einer eigenen Website.
Die positiven Entwicklungen der letzten Jahre erhielten ab 2006 und 2007 einen Dämpfer. Hier waren zum Teil strukturelle Entwicklungen, vor allem in der Schulbildung mit ausschlaggebend. Die offene Ganztagsschule hielt Einzug in den Bildungsalltag der Kinder. Das bedeutete, dass die Übungs- und Trainingsstunden, vor allem an den Nachmittagen, erheblich weniger Resonanz fanden. Deutlich bemerkbar machte sich das in der Leichtathletik. Waren noch in den Jahren zuvor mehr als 60 Kinder, aufgeteilt in Altersgruppen, an den Montagen auf den Sportplatz zu sehen oder trainierten in der Turnhalle, war es weniger als die Hälfte der Kinder noch möglich das Training zu besuchen.
Ebenso hatte die Tischtennisabteilung, die bis zu diesem Zeitpunkt eine jährlich positive Entwicklung verzeichnete, plötzlich strukturelle Probleme. Ein Großteil der Spieler wendete sich anderen Vereinen zu. Eine Fusion mit der TT-Abteilung des Sportvereins Nörvenich erbrachte aber schlussendlich eine erfreuliche und erfolgreiche Neuausrichtung.
Die Jahre 2007 und 2008 waren zum einen geprägt durch eine Zusammenarbeit mit der Grundschule Eschweiler ü. Feld und eine Großinvestition auf dem Sportplatz in Eschweiler.
Unsere Übungsleiter/innen wurden in dieser Zeit fester Bestandteil der offenen Ganztagsschule. Das bedeute, dass Kinder am Nachmittag wieder die Übungsstunden besuchen konnten, und durch diese Kooperation gleichzeitig die Aufgaben der OGS erfüllt und die Interessen des Vereins berücksichtigt wurden.
Der Sportplatz wurde mit eigenen Mitteln rundum erneuert. Die 100 m Laufbahn, die Rundumlaufbahn, die Sprunggrube und das Hochsprungfeld wurden erneuert, bzw. saniert. Das konnte zum Teil durch Spenden der Sparkasse Düren bzw. der Rheinisch- Westfälischen Elektrizitätswerke finanziert werden.
Die Mitgliederzahl stabilisierte sich wieder auf 445. Die Fusion der TT-Abteilung mit dem Sportverein Nörvenich zeigte positive Resultate. Insgesamt nahmen 6 Mannschaften am Spielbetrieb teil.
Zum ersten Mal besuchte der Nikolaus die Kinder während ihrer Übungsstunden in der Turnhalle.
In der Jahreshauptversammlung 2010 wird Volker Henneberger für seine 25-jährige Tätigkeit als Schrift- und Geschäftsführer geehrt. Volker Henneberger wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Im Juli fand ein großes Sommerfest auf dem Sportplatz statt. Es war ausgerichtet auf Spiel- und Sport für Jedermann. Ein Charity-Lauf, hier zählten die gelaufenen Runden auf dem Sportplatz, erbrachte eine erkleckliche Summe, die der Organisation Running for Kids von Peter Borsdorf gespendet wurde.
Die Sportplatzsanierung wurde fortgeführt, indem die Zaunanlage im nördlichen Bereich repariert, bzw. erneuert wurden. Die Finanzierung erfolgte wiederum zum Teil durch Spenden.
Die Leichtathleten übertrafen Jahr für Jahr ihre Leistungen. Das zeigte sich in den Wettkampfergebnissen. 2009 wurden 10 Kreismeistertitel erreicht.
Der Verein zählt wieder 463 Mitglieder. Neue Angebote, wie Pilates oder Workshops, wie „gesundes Leben“, führten zu neuen Mitgliedern im Erwachsenenbereich.
Mit Beginn des Jahres 2012 belastete die Gemeindeverwaltung Nörvenich den Verein für jede durchgeführte Hallenstunde mit einer Gebühr. Das belastete das Budget deutlich, sodass die Veranstaltungen für die Kinder und Jugendliche, die seit- jeher fester Bestandteil in Form von Exkursionen waren, zurückgestellt werden mussten.
40 Jahre Turnverein wurde im Sommer 2012 mit dem 2. Spiel- und Sportfest gefeiert.
Mit der Freiluftsaison 2014 kamen erneute Belastungen auf den Verein zu. Die Gemeindeverwaltung bürdete dem Sportverein Eschweiler und dem Turnverein die gesamte Sportplatzpflege auf. Erfreulicherweise konnte durch enorme Eigenleistungen auch diese neuen Herausforderungen gemeistert werden.
In der Jahreshauptversammlung am 13.05.2015 trat Peter Scholz, nach nun mehr 16 Jahren als I. Vorsitzender zurück. Als Nachfolger wird Joachim Kurth durch die Versammlung gewählt.
Im laufenden Jahr wurde in gemeinsamer Arbeit mit dem Sportverein 20 Tonnen Asche, die die Gemeindeverwaltung bereitstellte, rund um den Sportplatz verteilt.
Der Verein beteiligte sich auch wieder aktiv am Pfarrfest im August.
Im Oktober startete erstmalig ein Aqua-Jogging Kurs in der Schwimmhalle des Fliegerhorstes Nörvenich, der später im Lehrschwimmbad Merzenich fortgeführt wurde.
Im Mai 2016 erhielt Christa Merten den Ehrenamtspreis des Kreises Düren für ihre langjährige Tätigkeit als Kassenwartin. Vor allen Dingen aber für Ihre Verdienste und den unermüdlichen Einsatz als Übungsleiterin im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich.
Im März startet die Taekwondo-Gruppe den Übungsbetrieb. Schnell fanden sich über 20 Kursteilnehmer ein, sodass die Gruppe bald fester Bestandteil des Gesamtangebots wurde. Im Oktober fuhren 33 Kinder mit 5 Begleitpersonen in einen Spielpark nach Köln.
Im November konnte an 24 Erwachsene und 21 Kinder das Deutsche Sportabzeichen übergeben werden.
Ausgelöst durch einen Vorfall im Trainingsbetrieb, wurde ein Defibrillator angeschafft, zum Teil über Spenden finanziert. In der Konsequenz besuchten 11 Übungsleiter/innen einen Erste-Hilfe-Kurs und wurden dort für entsprechende Anwendung ausgebildet.
2017 wurde erstmalig die Schallmauer der halben Tausend überschritten. Zum Stichtag der Jahreshauptversammlung waren es 503 Mitglieder.
Der Homepage hatten man im Vorjahr einen Relaunch verpasst. Jetzt wurde noch zusätzlich eine Facebook Seite eingerichtet, um aktuelle Informationen der Öffentlichkeit zugängig zu machen.
Im September wurden 2 neue Ballsportgruppen eingerichtet, sowie eine Erwachsenengruppe, die Selbstverteidigung im Rahmen von Taekwondo trainierte.
Mit dem Kindergarten Frauwüllesheim wurde eine Kooperation unter dem Motto „Bewegungskinder“ gestartet.
Nicht zuletzt ist es den Übungsleitern/innen zu verdanken, die mit ihrem Einsatz dafür Sorge trugen, mit attraktiven Sport- und Übungsstunden immer wieder die Halle zu füllen. So zählte man 2018 bereits 560 Mitglieder, ein neuer Höchststand.
Alle Angebote Sport zu treiben, wurden mittlerweile über die Homepage und Facebook kommuniziert. Eine neue Informationsebene, über die viele Interessenten angesprochen und gewonnen werden konnten.
Das Sportabzeichen konnte an 54 Absolventen/innen verliehen werden. Besonders zu erwähnen ist, dass auch 24 Kinder, die das montägliche Training auf dem Sportplatz absolvierten, sich für das Abzeichen qualifizierten.
Am 12.03.2019 wurde Christa Merten im NRW Landtag von der RTJ (Rheinische Turnerjugend), als Übungsleiterin des Jahres geehrt. Eine Ehrung für über 40 Jahre Einsatz, nicht nur im Kinder- und Jugendbereich. Leichtathletik sowie das Training und die Abnahme des Sportabzeichens, waren in ihrer Verantwortung, und wenn man die erbrachten Leistungen und Ergebnisse, die aus ihrer Arbeit resultierten, reflektiert, war diese Ehrung in einem Höchstmaß verdient.
Der Mitgliederzuwachs war weiter ungebremst und stieg auf 579 Anfang 2019.
51 Sportabzeichen konnten verliehen werden, und zum ersten Mal wurde 5 für Kindern zwischen 3 und 5 Jahren ein Minisportabzeichen überreicht.
Und dann brachte Corona fast alles zum Erliegen. So fiel ein Großteil der Übungsstunden der Pandemie zum Opfer. Die Übungsleiter/innen mussten improvisieren, indem das Training, wenn möglich, im Außenbereich oder auf dem Sportplatz stattfand. Sehr positiv wirkte sich die Umgestaltung des Schulhofes mit dem Multispielfeld auf alternative Kursgestaltungen aus. Stark frequentierte Angebote, wie Elternturnen, konnte in zwei Gruppen aufgeteilt werden.
b dem 16.03.2020 galt ein komplettes Kursverbot. Im Rahmen der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung, konnten dann mit Beginn des Schuljahres 2020/21, sehr zu Freude der Mitglieder, wieder Kurse angeboten werden.
Durch das große Engagement aller Übungsleiter/innen fühlten sich die Mitglieder nicht im Stich gelassen und hielten dem Verein die Treue.
Nachdem alle Kurse Mitte August wieder anlaufen konnten, mussten leider aufgrund steigender Inzidenzen Ende Oktober die Angebote wieder eingestellt werden. Der Übungsbetrieb konnte in seiner Gesamtheit erst wieder Anfang Juni 2021aufgenommen werden.
Aufgrund einer ausreichenden wirtschaftlichen Voraussetzung, beschloss der Vorstand für das Jahr 2021 keine Mitgliedsbeitrage zu erheben.
2020 Der Turnverein Eschweiler über Feld feiert sein fünfzigjähriges Jubiläum. Ist jetzt ein halbes Jahrhundert alt, und er ist ein Verein, eine Einrichtung oder auch eine Institution, die aus dem Leben in Eschweiler und weit über die Grenzen darüber hinaus einen festen Platz eingenommen hat. Wenn man die Zeit von den Anfängen bis heute noch mal reflektiert, ist wirklich Großes geschaffen worden. Im Jubiläumsjahr zählt man 617 Mitglieder, eine wahrlich beeindruckende Entwicklung. Ein Verein mit einem breitgefächerten Angebot, das so viele Interessen abdeckt. Bewegung und Sport für alle Alters- und Gesellschaftsgruppen. Der besondere Stolz liegt darin, dass die Hälfte aller Mitglieder im Kinder- und Jugendbereich zu finden sind.
Im Rahmen dieses Jubiläums hatte man alle Mitglieder, groß wie klein, zu einem Jubiläumstag ins Bubenheimer Spieleland eingeladen. Ausgestattet mit einem Vereins-T-Shirt, welches als Geschenk überreicht wurde, konnte der Rahmen für 50 Jahre Spiel und Sport nicht schöner sein.
Der Turnverein Eschweiler über Feld ist über die Jahre gereift und jetzt im besten Erwachsenenalter angekommen und blickt stolz auf seine Geschichte zurück.
Aus der Initiative, die seine Gründer 1972 in Gang gesetzt haben, ist ein moderner, vielfältiger Verein geworden, der weit über den Sport hinaus seinen Platz in der kommunalen Gesellschaft gefunden hat.
Mit Optimismus, Engagement und Leidenschaft wird man auch in der Zukunft Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft fördern – für die nächsten Generationen.